24. Juni 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Nachhaltige Lebensmittelabgaben für über 700 Familien

Während es in der Schweiz stets weitere Lockerungen gibt, ist die Situation in Kambodscha unverändert. Die Schulen bleiben weiterhin geschlossen und wir versorgen die bedürftigen Familien mit den dringend benötigten Lebensmittelpaketen sowie die Kinder mit Aufgaben, die sie zu Hause lösen können.

Unsere Lebensmittelabgaben sind doppelt nachhaltig: einerseits sind sie essenziell für die betroffenen Familien, damit sie mit ausreichend Nahrung diese Krise meistern können, andererseits wird auch die Umwelt damit nicht belastet.

Die Bilder der unzähligen Säckli mit Nahrungsmitteln haben wir in den letzten Monaten öfters gezeigt. Diese Beutel werden aus Pflanzen hergestellt und sind 100% biologisch abbau- und kompostierbar. Wir beziehen diese "Pflanzensäckli" von der Organisation Cleanbodia und können dadurch sicherstellen, dass unsere Lebensmittelabgaben keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben.

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In jedem Lebensmittelpaket befinden sich auch Seifen. Bei diesen handelt es sich um recycelte Hotelseifen. Normalerweise werden alle gebrauchten Seifenstücke aus Hotelzimmern entsorgt, zusammen mit anderen Hygieneartikeln wie Shampoo und Duschmittel. Die Non-Profit-Organisation Eco-Soap Bank sammelt diese Materialien ein und bereitet sie zu neuen Seifenstücken auf. Diese sind halb so teuer wie herkömmliche Seifenstücke. Seit Beginn der Pandemie haben wir über 6'300 Seifenstücke verteilt und jeden Monat kommen weitere 2'300 Stück dazu.

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Und wir hören nicht auf...
... mit der Abgabe von über 2'000 Lebensmittelpaketen monatlich.
Die Familien sind dringend auf die Nahrungsmittel angewiesen, da die täglichen Schulmahlzeiten durch die Schulschliessungen weggefallen sind.

Du kannst mit wenig viel bewirken:
Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7.
Dieses beinhaltet 6 Pack Nudeln, 6 Fischkonserven, 10 Eier, je 2 Flaschen Soja- und Fischsauce, Salz und Zucker, 2 Seifen.

Herzlichen Dank.

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28. Mai 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Schulen weiterhin geschlossen, Verteilung von über 2'000 Lebensmittelpaketen monatlich

In Kambodscha bleiben die Schulen weiterhin geschlossen und es gibt keine Informationen, wann diese wieder öffnen. Da der Staat inzwischen ein Schulfernsehen aufgebaut hat, ist davon auszugehen, dass die Schulschliessungen vorerst anhalten werden.

Die Kinder, die in abgelegenen Gebieten leben, haben keine Möglichkeit an diesem TV-Unterricht teilzunehmen. Aus diesem Grund erhalten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Lebensmittelpaketen Aufgaben, welche sie zu Hause lösen können. Bei der nächsten Essensausgabe bringen sie die Aufgaben mit, erhalten neue und ihre Arbeiten werden korrigiert.exercises-boy_best.jpg

Im Weiteren haben wir die Bibliotheken in unseren Schulen geöffnet, damit sich die Kinder mit Lesestoff für zu Hause eindecken können. Selbstverständlich werden auch hier alle Massnahmen zum Schutz der Gesundheit der Kinder und Lehrkräfte umgesetzt.

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Monatlich über 2'000 Lebensmittelpakete
Nahrung ist eines der grundlegendsten Bedürfnisse, welches jeder Mensch befriedigen muss. Ein hungriges Kind kann nicht lernen. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr 153'000 Schüsseln mit Essen ausgegeben. Diese regelmässigen Schulmahlzeiten halten unsere Schülerinnen und Schüler gesund und geben ausreichend Energie, um dem Unterricht zu folgen. Durch die Schliessung der Schulen verpassen die Kinder nicht nur Schulstoff, sondern - und das ist viel einschneidender - ihre tägliche Schulmahlzeit. Aus diesem Grund führen wir seit April 2020 alle 10 Tage kontaktlose Lebensmittelabgaben an über 700 Familien durch. 
Wir setzen alles daran, dass die Kinder und ihre Familien diese Krise gesund überstehen.

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So viel kannst Du bewirken:
Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7.
Dieses beinhaltet 6 Pack Nudeln, 6 Fischkonserven, 10 Eier, je 2 Flaschen Soja- und Fischsauce, Salz und Zucker, 2 Seifen.
Wir liefern monatlich über 2'000 651 Pakete aus.  
Herzlichen Dank.KVLC Chenda parcels coloring book pages_LR only.jpg

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28. April 2020 - Covid-19 in Kambodscha: aktueller Stand

Seit Mitte März sind die Schulen in Kambodscha geschlossen und bisher ist nicht bekannt, wann eine Wiedereröffnung in Betracht gezogen wird. In den letzten Jahren haben wir uns mit unserer Partnerorganisation Ponheary Ly Foundation stets dafür eingesetzt, dass Kinder in Kambodscha die Schule besuchen. Die aktuelle Situation hat dafür gesorgt, dass wir unsere Aufgabe anders wahrnehmen, die Kinder und ihre Familien zu Hause bleiben und es darum geht, dass alle gesund bleiben. Dazu gehören neben ausreichend Nahrung, der Zugang zu Trinkwasser und Seife sowie Informationen wie man sich schützen kann.

Seit einigen Wochen führen wir regelmässige Lebensmittelabgaben in den entlegenen Schulen bzw. Dörfern im Norden Kambodschas durch. Neben den Lebensmitteln erhalten die Familien Seife und Informationsmaterial.
Die Schülerinnen und Schüler kriegen ebenfalls Aufgaben, die sie zu Hause lösen. Bei der nächsten Lebensmittelabgabe bringen sie ihre Arbeiten in die Schule und erhalten neue Unterlagen. Die Kleinsten bekommen Buntstifte und Papier. Selbstverständlich werden bei der Abgabe die Schutzmassnahmen eingehalten und alles in einem kompostierbaren Säckli übergeben.

Wir haben unser Lager mit lang haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, Fischkonserven, Soja- und Fischsauce, etc. zu Beginn der Krise gut gefüllt. Inzwischen sind die Preise massiv gestiegen. Unsere Vorräte reichen bis Mitte Mai, im Anschluss müssen auch wir zu deutlich höheren Kosten einkaufen.

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Wie nachhaltig unsere Arbeit ist...
Regelmässig werden wir gefragt, inwieweit wir die unterstützten Jugendlichen in die Pflicht nehmen, etwas vom Erhaltenen zurückzugeben. Unsere Antwort tönt jeweils etwas kitschig für westeuropäische Ohren: Eine diesbezügliche Pflicht zu übertragen ist in Kambodscha nicht notwendig, weil die betreffenden Jugendlichen stets von sich aus viel der Gemeinschaft zurückgeben. Sie sind sich dem Privileg bewusst, eine Schule besuchen und eine Ausbildung abschliessen zu dürfen, dass es für sie völlig selbstverständlich ist, selber zu handeln. Die aktuelle Lage zeigt beeindruckende Beispiele davon auf:

Die meisten Studierenden der Universität kehrten ebenfalls in ihre Heimatdörfer zurück, weil auch diese Institute geschlossen sind. Von sich aus begannen sie in ihren Dörfern die Menschen aufzuklären, wie sie sich schützen können. Sie zeigten der Bevölkerung, wie sie korrekt Hände waschen müssen. Dabei stellten die Jugendlichen fest, dass viele Familien nicht über ausreichend Seife verfügten. Das war der Moment, wo wir von ihrem Engagement erfuhren und sofort den verschiedenen Dörfern Seife zukommen liessen. Die folgenden Bilder zeigen die grossartige Arbeit der Jugendlichen.

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Sopha studiert Ingenieurswesen im 4. Jahr. Er ist ebenfalls in die Dörfer im Norden zurückgekehrt und hat die defekten Wasserbrunnen wieder instand gestellt. Gleichzeitig hat er unserem Mitarbeiter vor Ort gezeigt, wie er künftig den Unterhalt selber vornehmen kann.

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... und warum wir nicht aufhören
Es ist unser Ziel, dass die Kinder, ihre Familien sowie unsere Mitarbeitenden und Lehrkräfte gesund durch diese Krise gehen und wir im Anschluss dort anknüpfen können, wo wir Mitte März aufhören mussten.

Es ist keine Option, die Lebensmittelabgaben auch bei steigenden Preisen zu unterbrechen oder die Lohnfortzahlung der Mitarbeitenden und Lehrkräfte zu stoppen. Wir würden kurzfristig zwar Gelder einsparen, doch löschten wir damit unsere Arbeit der letzten Jahre aus. Die Kinder wären mangelernährt und könnten sich nicht mehr auf ihre Schulbildung konzentrieren. Die Lehrkräfte hätten anderweitige Verdienstmöglichkeiten gesucht, da es in Kambodscha keine Sozialversicherungen gibt, die aushelfen. Unzählige Kambodschanerinnen und Kambodschaner haben in der aktuellen Situation ihre Arbeit verloren und wissen nicht, wie sie ihre Familien weiter ernähren können. 

Wir stehen den Familien in den durch uns unterstützten Dörfern sowie all unseren Mitarbeitenden und Lehrkräften bei. Wir gehen gestärkt aus dieser Krise und sind bereit, gemeinsam unser Ziel zu erreichen: die umfassende Bildung der Kinder in Kambodscha, um eine Perspektive aus der Armut zu ermöglichen.

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So viel kannst Du bewirken:
Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7.
Dieses beinhaltet 6 Pack Nudeln, 6 Fischkonserven, 10 Eier, je 2 Flaschen Soja- und Fischsauce, Salz und Zucker, 2 Seifen.
Wir liefern alle 10 Tage 651 Pakete aus.  
Herzlichen Dank.

Unsere Mitarbeitenden in Kambodscha leisten hervorragende Arbeit. Sehr fokussiert lösen sie die Aufgaben mit der höchsten Priorität, tauschen sich regelmässig in Video-Meetings aus und unterstützen sich gegenseitig. Wir können versichern, dass die Spendengelder wie bisher sehr effektiv und effizient eingesetzt werden.

19. März 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Schulen geschlossen

Während COVID-19 unser aller Leben auf den Kopf stellt, möchten wir Dich über die aktuellen Herausforderungen in Kambodscha informieren. 

Seit dem 16. März sind alle öffentlichen und privaten Schulen in Kambodscha bis auf Weiteres geschlossen. Das bedeutet, dass alle durch uns unterstützen Schulen eingestellt worden sind. Aber es bedeutet ganz sicher nicht, dass unsere Arbeit endet. Vielmehr stellen sich neue Herausforderungen und wir sind bereit, diese zu meistern. Folgende Massnahmen wurden bereits umgesetzt bzw. sind in Planung:

Die Schulen in Koh Ker und Romchek im Norden Kambodschas sind bis auf Weiteres geschlossen. Die Mahlzeiten Programme an beiden Schulen mussten gestoppt werden und das bereitet uns Sorgen. Wir arbeiten aktuell mit Hochdruck an Lösungen, wie wir diese Kinder zweimal pro Woche "kontaktlos" mit Lebensmitteln versorgen können. 

Die Schülerinnen und Schüler des Studentenwohnheims in Srayang haben heute mit der Selbst-Quarantäne begonnen, damit sie im Anschluss zu ihren Familien nach Hause zurückkehren können. Es gibt Jugendliche, die nirgendwo hingehen können und diese werden im Studentenwohnheim bleiben, zusammen mit unseren Mitarbeitenden vor Ort.

Das Khnar Village Learning Center musste ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen werden. Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten unterdessen an den Unterrichtsplänen und erhalten weiterhin ihren Lohn. Auch hier musste das Mahlzeiten Programm gestoppt werden. Wir versuchen ebenfalls im Learning Center rasch Lösungen für «kontaktlose» Lebensmittelabgaben zu etablieren.

Die Jugendlichen der beiden Studentenwohnheime in Siem Reap haben ebenfalls heute mit der zehntägigen Selbst-Quarantäne begonnen. Nach deren Abschluss werden die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse mit für sie organisierten Bussen nach Hause gebracht. Die acht Jugendlichen der 12. Klasse haben sich dafür entschieden, im Wohnheim zu bleiben. Die Mitarbeitenden der Ponheary Ly Foundation haben heute im Studentenwohnheim Internetanschlüsse installiert und Online-Kurse eingerichtet, die das Bildungsministerium zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen zur Verfügung stellt.Selbstverständlich können auch diese Jugendlichen jederzeit nach Hause gehen, müssten aber in diesem Fall die 12. Klasse wiederholen. Es ist davon auszugehen, dass die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse das Schuljahr wiederholen müssen, weil für diese Klassen vom Staat keine Online-Kurse zur Verfügung gestellt werden.

Die Food Bank in Siem Reap wird weitergeführt. Die Verkäufer werden die Lebensmittel zum Büro unserer Partnerorganisation Ponheary Ly Foundation bringen und diese in einer Kühlbox vor dem Gebäude deponieren. Die Mitarbeitenden werden Lebensmittelpakete für die Schülerinnen und Schüler parat machen, die sie anschliessend draussen abholen können. Somit können wir dieses Programm ab sofort «kontaktlos» weiterführen.

Die Studierenden an der Universität haben keine Kurse mehr und es wurden vom Staat keine Online-Kurse zur Verfügung gestellt. Sie werden mindestens ein Semester wiederholen müssen. Die Mitarbeitenden unserer Partnerorganisation kontaktieren aktuell jede und jeden Studierenden einzeln, um zu erfahren, ob sie in Phnom Penh bleiben oder nach Hause reisen wollen. Falls sie heimwärts fahren möchten, müssen sie ebenfalls vorgängig in der Selbst-Quarantäne bleiben und werden dann mit für sie organisierten Bussen reisen, damit sie nicht die überfüllten Busse nutzen müssen.

Alle Mitarbeitenden wie Lehrkräfte, Köchinnen oder Bibliothekarinnen, die sich vor Ort um die Programme kümmern, werden ihre Gehälter bis Ende April zu 100% erhalten. Im Anschluss werden wir die Situation neu bewerten. Bis dahin kann sich viel ändern, aber es ist unbedingt notwendig, dass wir unseren Mitarbeitenden in einer für sie sehr schwierigen Zeit zur Seite stehen.

Die Mitarbeitenden der Ponheary Ly Foundation werden ab heute von zu Hause aus arbeiten. Sie haben das Glück, dass die gesamten Unterlagen digital vorhanden sind und sie bereits seit mehreren Jahren mit einem Online-Projektmanagementprogramm arbeiten. Sie werden zu unterschiedlichen Zeiten sporadisch im Büro sein, um die Lebensmittelabgaben vorzubereiten, die Löhne zu bezahlen, etc. 

Die Motivation aller ist sehr hoch, die Kommunikation untereinander ist sichergestellt, um die nächsten Schritte zu planen. 

Wir sind sehr stolz auf die Mitarbeitenden unserer Partnerorganisation. Sie haben rasch und überlegt gehandelt und dafür gesorgt, dass alle Kinder und Jugendliche möglichst sicher nach Hause zurückkehren können.

Nun geht es darum, unsere 2'800 Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien durch diese Krise zu begleiten: Unsere Prioritäten sind die Versorgung der Kinder mit Mahlzeiten sowie deren Familien mit Seife, sauberem Trinkwasser, verlässlichen Informationen und den Zugang zu medizinischer Versorgung.

Wir sind in engem Austausch mit unserer Partnerorganisation, um die Kinder und Jugendlichen in Kambodscha in dieser Ausnahmesituation bestmöglich zu unterstützen.

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13. Februar 2020 - Ein weiterer Tag im Khnar Village Learning Center

Ein weiterer Tag im Khnar Village Learning Center: Die Kinder treffen gegen Mittag ein, nachdem sie vormittags die öffentliche Schule besucht haben. Das Schulareal wird gereinigt, die Hände gewaschen, ein nahrhaftes Mittagessen folgt und gestärkt können die Kinder ihre Nachmittagsklassen starten. 

Die einen repetieren das Khmer Alphabet, andere lernen Englisch und die jüngsten geniessen ihre Bastelstunde.

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12. Februar 2020 - Mittagessen in Romchek

Vor fünf Jahren haben wir mit der Unterstützung der Schule in Romchek begonnen. Regelmässige Mahlzeiten, Trinkwasserversorgung und die Waschstation haben für viele Fortschritte gesorgt. Manchmal braucht es wenig um viel zu bewirken.

Die Waschstation ist inzwischen zu einem "Place to be" geworden, insbesondere die jüngeren Kinder geniessen es sich ausgiebig zu waschen und die Finger sind teilweise aufgeweicht wie nach einem Bad :-)

Die Pausen werden zum Rumrennen und Fussball spielen genutzt.

Die Vorfreude auf das heutige "fried chicken" war bei allen Kindern riesig! Zu Hause gibt es nie ein so grosses Stück Fleisch und das Mittagessen wurde in vollen Zügen genossen. Natürlich haben auch hier einige Schülerinnen und Schüler einen Teil des Mittagessen abgepackt und bringen es ihren Familien mit nach Hause. 

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7. Februar 2020 - Mittagessen in Koh Ker

Die regelmässigen Mittagessen sorgen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler in Koh Ker ausreichend Nährstoffe erhalten um gesund zu sein und ausreichend Energie haben, um sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Die Auswirkungen von regelmässiger, vollwertiger Nahrung sind immens: Die Kinder sind deutlich gesünder als vor den regelmässigen Mahlzeiten. Neben der aktiven Teilnahme im Unterricht, nutzen sie die Pausen um rumzurennen und zu spielen. 

Wir kochen immer ausreichend Mittagessen, damit die Schülerinnen und Schüler ebenfalls Essen nach Hause mitbringen können. Daraus resultiert für die ganze Familie ein Mehrwert im Schulbesuch.

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7. Februar 2020 - Frühstück in Koh Ker

Morgens um 3 Uhr startet die Köchin der Koh Ker Schule mit den Vorbereitungen fürs Frühstück, damit alles bereit ist, wenn die Kinder um halb sieben eintreffen. Heute Morgen war es für kambodschanische Verhältnisse sehr kühl und die ersten Schülerinnen und Schüler haben sich nach ihrer Ankunft am Feuer in der Küche aufgewärmt.

Nach dem Frühstück werden die Teller gewaschen, die Zähne geputzt und nach der täglichen Versammlung und Mitteilungen des Schulleiters startet der Unterricht.

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6. Februar 2020 - Prey Kuol

Die heutige Reise führte uns noch weiter in den Norden als die beiden Schulen in Koh Ker und Romchek. Das Dorf Prey Kuol ist nur während der Trockenzeit mit einem "Hand-Traktor" oder Motorrad erreichbar, ein Auto kann den Weg und die wackeligen Brücken nicht passieren. Während der Regenzeit ist der Weg kaum passierbar.

So fuhren wir frühmorgens von Siem Reap nach Romchek, um dort auf die Ladefläche des "Hand-Traktors" umzusteigen und gut 40 Minuten durch die Landschaft nach Prey Kuol zu tuckern. Die Schule wird von 90 Kindern besucht, 1. bis 6. Klasse. Die weiterführende Schule (ab der 7. Klasse) ist in Srayang, also 40 Minuten mit dem Motorrad nach Romchek (während der Trockenzeit) und von dort noch einmal 20km Weg. Somit haben die Kinder und Jugendlichen aus diesem Dorf keinerlei Möglichkeiten ihre Schulbildung nach der Primarschule fortzusetzen.

Unsere Partnerorganisation Ponheary Ly Foundation prüft aktuell die Situation in diesem Dorf und die Möglichkeiten, den Schülerinnen und Schülern weitere Perspektiven anzubieten. Die ersten Schritte waren die Trinkwasserversorgung in der Schule sicherzustellen, Sanitäranlagen zu bauen und nun die Klassenzimmer mit einem Betonboden zu versehen. Der heutige Erdboden wird während der Regenzeit so schlammig, dass der Unterricht praktisch nicht stattfinden kann.

Bei unserem heutigen Besuch haben wir allen Kindern Pakete mit Nudeln, Soyamilch, Fisch, Äpfeln und Seifen abgegeben. Es ist uns stets ein grosses Anliegen, dass die Besuche einen Mehrwert für die Gemeinschaft bieten. 

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4. Februar 2020 - Eltern Workshop im Khnar Village Learning Center

Regelmässig führen wir im Khnar Village Learning Center Eltern Workshops zu verschiedensten Themen durch wie beispielsweise Hygiene, Ernährung, Kindererziehung, etc.

Beim heutigen Workshop wurden die Mütter und ihre Töchter angesprochen, zu einem Thema, das in Kambodscha als Tabu gilt. Es ging um den Menstruationszyklus und die damit verbundene Hygiene. Die jungen Frauen wissen nicht, was mit ihrem Körper geschieht, wenn ihre Menstruation das erste Mal einsetzt. Sie fühlen sich während dieser Tage unrein, gehen oftmals nicht zur Schule und bleiben zu Hause, auch weil sie nicht die geeigneten Mittel wie Binden haben.

Unsere Mitarbeiterin Sokha erläuterte heute den Frauen aus dem Khnar Dorf, wie sich der Körper während der Pubertät verändert, was während dem Menstruationszyklus geschieht und zeigte die verschiedenen Hilfsmittel, die während der Menstruation verwendet werden können. 

Es war erfrischend hinten im Raum zu sitzen, den kambodschanischen Erläuterungen aufgrund der gezeigten Bildern folgen zu können und dem Kichern der Frauen zuzuhören. Sokha hatte eine tolle Art den Frauen dieses Tabuthema näher zu bringen und Hemmungen abzulegen. 

Natürlich wollten wir nicht einfach nur einen theoretischen Workshop durchführen, sondern den Frauen auch Hilfsmittel mitgeben, damit sie künftig auch während ihrer Periode das Haus verlassen und die Schule besuchen können. Für die Organisation "Days for Girls International" nähen weltweit Frauen Stoffbinden, die wieder verwendbar sind. Als Sokha diese farbenfrohen Materialien den Frauen vorstellte, waren die Sorgen gross, dass diese nicht verwendet werden können, weil viele Frauen gar keine Unterwäsche haben, wo sie diese fixieren könnten. Doch auch hier sorgt "Days for Girls International" vor und hat in jedes Paket neben den Binden, Seifen zur Reinigung, der bebilderten Anleitung auch einige Unterhosen dazu gelegt. 

Die Frauen nahmen begeistert zwei bis drei der tollen Säckli mit nach Hause und waren sehr motiviert diese künftig anzuwenden und ihren Töchtern zu zeigen. In einigen Wochen führen wir einen Folgeworkshop durch um Fragen der Frauen zu beantworten und das Thema zu repetieren.

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4. Februar 2020 - Khnar Village Learning Center

Beim letzten Besuch im August 2019 konnten wir bereits die neuen Schulzimmer im Khnar Village Learning Center zeigen. Inzwischen sind diese in Betrieb und werden rege genutzt.

Die Kinder besuchen vormittags die öffentliche Schule und kommen mittags ins Learning Center um sich zuerst zu waschen, Mittag zu essen, Zähne zu putzen und anschliessend gestärkt in den Unterricht zu starten.

Weshalb besuchen die Kinder neben dem regulären Unterricht in der öffentlichen Schule das Learning Center? Der kambodschanische Lehrplan sieht ausschliesslich Rechnen, Lesen und Schreiben vor. In Kambodscha gibt es wenige Stellen, die meisten jedoch in den MINT-Bereichen (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Technik). Im Learning Center werden diejenigen Fächer unterrichtet, die das Interesse der Kinder und Jugendlichen für MINT Themen wecken und sie für ihre weitere Schulbildung motivieren (Englisch, Naturwissenschaften, Informatik, Schach, Musik, ...).

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3. Februar 2020 - Treffen mit Studierenden in Siem Reap

Auch in Siem Reap haben die Jugendlichen im November ihr Studium aufgenommen und Claudia hatte die Gelegenheit, mit zwei von ihnen zu Abend zu essen und sich über ihre ersten Erfahrungen an der Universität auszutauschen. Die beiden studieren Informatik und Englisch, ebenfalls beides Studienrichtungen, wo es in Kambodscha Arbeitsstellen gibt.

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2. Februar 2020 - Treffen mit Studierenden in Phnom Penh

Im November 2019 haben die ersten Studierenden unseres Stipendienprogramms ihr Studium aufgenommen. Deshalb führte die Reise von Claudia über Phnom Penh, um die Studierenden zu besuchen. Sie studieren Finanzen & Bankwesen, Architektur & Design, Nahrungsmittelchemie, Recht und Biologie. Alles Studienrichtungen, wo es auch entsprechende Arbeitsstellen in Kambodscha gibt.

Claudia konnte beim regelmässigen Treffen dabei sein, wo sich die Studierenden austauschen und aktuelle Themen besprechen. Die Studierenden haben sich gut in der Grossstadt eingelebt und sind sehr motiviert weiterhin Vollgas zu geben!

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10. Dezember 2019 - Herzlichen Dank!

Mit diesem Video danken wir ganz herzlich für die grosszügige Unterstützung und für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Dank all unserer Spenderinnen und Spender können wir über 1'000 Kindern in Kambodscha eine bessere Zukunftsperspektive ermöglichen.

 
... und auch nach sieben Jahren operativer Tätigkeit betragen unsere administrativen Kosten weniger als 2% und Deine Spende fliesst nahezu vollständig in unsere Programme.... 

Wir wünschen Dir und Deinen Liebsten eine besinnliche Adventszeit, geruhsame Feiertage und ein gesundes und zufriedenes 2020.

Stiftung Eyes Open
Claudia, Beatrice, Elisabeth, Franziska & Thomas

 

30. November 2019 - Besuch Elisabeth in Kambodscha

Nach zwei Jahren wieder mal ein Besuch in Kambodscha! Liebevoll werden wir im Seven Candles, dem Guesthouse der Familie von Ponheary Ly, begrüsst und ich fühle mich gleich wieder wie zu Hause. Meine Tochter Alexandra mit dabei und ich freue mich sehr, ihr die Arbeit von Eyes Open vor Ort zu zeigen. 

Unser erster Besuch geht ins Khnar Village Learning Center. Bereits die TukTuk Fahrt bringt mich ins Schwärmen. Die Freude ist gross von Chenda begrüsst zu werden. Wau hier hat sich einiges verändert. Die Waschstation, die tolle Küche, wo bereits zwei Frauen aus dem Dorf das Essen für gut 80 Kinder vorbereiten, die WC Anlage und die neu fertig gestellten Klassenzimmer. Ausgerüstet mit tollen Bänken und Tischen, einer modernern Wandtafel und sogar Beamer. Mit grosser Freude erzählt uns Theada wie alles läuft und mit wie viel Freude und Engagement die Kinder hier lernen und musizieren.

Unser zweiter Besuch führt uns nach Koh Ker. Wieder mal bei einem Mittagessen dabei sein, mitrüsten und kochen, darauf freue ich mich schon lange. Esa als Driver und Koch sowie Christin begleiten uns. Wie wichtig diese Essen sind, wird mir wieder so richtig bewusst als wir in den Klassenzimmern stehen und das feine Nudelgericht an die vielen Kinder verteilen dürfen. Als kleine Überraschung haben wir zwei Kisten Äpfel mitgebracht. Die Freude der Kinder ist gross als sie zum Abschluss in einen feinen Apfel beissen oder einen mit nach Hause nehmen können.

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