Vor einer Woche haben wir Dich über die akute Notlage im Grenzgebiet zwischen Kambodscha und Thailand informiert. Seither konnten wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation, der Ponheary Ly Foundation, entscheidende Hilfe leisten.
Zwischen dem 31. Juli und dem 7. August wurden in den betroffenen Gebieten Hilfsgüter an über 1’800 Familien verteilt (siehe Karte unten). Dank dieser Unterstützung konnten viele Menschen in den provisorischen Lagern zumindest mit dem Nötigsten versorgt werden. Herzlichen Dank an alle, die mit ihrer grosszügigen Hilfe dazu beigetragen haben.
Die Mitarbeitenden der Ponheary Ly Foundation zeigten in den vergangen zehn Tagen einmal mehr eine beeindruckende Leistung. Sie reagierten flexibel und schnell auf die neue Ausgangslage. Wir sind dankbar, mit ihnen seit 13 Jahren einen verlässlicher Partner vor Ort zu haben.

Im aktuellen Video erzählen geflüchtete Familien ihre Geschichten. Sie berichten von ihren Sorgen und ihrem Alltag in den Lagern und machen deutlich, wie wertvoll jede Unterstützung ist.

Waffenstillstand verlängert, die Unsicherheit bleibt
Gestern endeten die Friedensgespräche in Malaysia. Der Waffenstillstand bleibt vorerst bestehen. Innert eines Monats sollen weitere Gespräche folgen. Für die geflüchteten Familien bleibt die Unsicherheit jedoch gross. Viele trauen sich nicht, in ihre Dörfer zurückzukehren und sorgen sich gleichzeitig um ihr zurückgelassenes Hab und Gut.

Hilfst Du mit, weitere Unterstützung möglich zu machen?
Ein Hilfspaket kostet CHF 65 und versorgt eine Familie mit dem Nötigsten: 20 kg Reis, 50 Portionen Nudeln, 10 Fischkonserven, je 1 Flasche Soja- und Fischsauce, Zucker und Salz, 5 Stück Seife, Matte zum Schlafen, 2 Decken, Moskitonetz, grosse Plane.
Deine Hilfe kommt direkt an und macht in dieser schwierigen Zeit einen entscheidenden Unterschied. Von Herzen Danke dafür!

Sicherheit durch Minenaufklärung
In Zusammenarbeit mit APOPO wurden im Distrikt Pouk nicht nur Hilfsgüter an geflüchtete Familien verteilt, sondern auch eine wichtige Schulung zur Minengefahr durchgeführt. Die Familien lernen dabei, wie sie neue Sprengkörper erkennen, die während des aktuellen Konflikts mit Thailand gelegt wurden, und wie sie sich davor schützen können.
APOPO arbeitet seit 2014 gemeinsam mit dem Cambodian Mine Action Center an der Räumung von Landminen in Kambodscha. Dabei kommen speziell ausgebildete Spürratten, Suchhunde, manuelle Räumteams und Maschinen zum Einsatz. Aktuell werden über 60 Tiere in den Provinzen Siem Reap, Preah Vihear, Battambang und Ratanakiri eingesetzt.





